Praxisplanung ist keine Innenraumgestaltung.
Sie übersetzt den späteren Praxisbetrieb in Räume, Wege, Technik
und eine belastbare Gebäudestruktur.

Ich beginne deshalb nicht mit Gestaltung, Möblierung oder der Frage,
wie eine Praxis auf Patienten wirkt. Ausgangspunkt ist die spätere
Betriebsrealität: Wie arbeiten Behandler, MFA/ZFA, Praxismanagement
und Verwaltung? Welche Funktionen entstehen daraus? Welche Räume
müssen zusammengehören, welche bewusst getrennt werden und welche
technischen Voraussetzungen sind erforderlich?

Aus dieser Betriebslogik entstehen Raumprogramm, Flächenbedarf,
Zonierung, Wegebeziehungen, Gebäudekonzept und technische Anforderungen.
Erst darauf sollte die weitere Planung aufbauen.

Themen dieser Kategorie sind unter anderem:

  • Betriebsbeschreibung und Raumprogramm
  • Praxisorganisation, Zonierung und Wegebeziehungen
  • Gebäudekonzept und Grundrisslogik
  • Technik, IT und Medizintechnik
  • Labor- und Funktionsbereiche
  • Empfang und Backoffice
  • Barrierefreiheit, Akustik und Hygiene
  • Baubeschreibung und technische Schnittstellen

Eine Praxis ist zuerst Arbeitsplatz und medizinischer Betrieb.
Gestaltung und Patientenwahrnehmung sind wichtig – sie müssen aber
innerhalb einer funktionierenden Betriebsstruktur entstehen,
nicht an deren Stelle.

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