Warum es wichtig ist die Luftqualität im Auge zu behalten

In über 75% der medizinischen Einrichtungen in Deutschland sind Raumlufttechnische Anlage (RLT) Fehlanzeige. Ursache hierfür ist die Tatsache, dass größtenteils ehemalige Büro-/ Gewerbe und anderweitige Nutzflächen nachträglich zur Praxis umgenutzt wurden oder per se ohne RLT-Anlagen konzipiert sind. Was hier zählt ist die Raumlüftung über Fensteröffnungen. Doch reicht es aus in der Mittagspause die Praxisräume kurz Querlüften? Eine Lösung kann eine nachrüstbare Zwangsbelüftung als Fensterfalzlüfter darstellen. Doch wann ist es Zeit zum Lüften?

Wir verbringen den Großteil unserer Zeit in Innenräumen, wo die Luft durch im Raum befindliche Materialien wie Farben, Fußböden oder Einrichtungsgegenstände stärker belastet sein kann als draußen. Die ausgasenden Schadstoffe gelangen in die Lunge, wodurch sie langfristig die Gesundheit beeinträchtigen. Deswegen sollte zur Vorbeugung von Krankheiten sowie der Erhaltung der Leistungsfähigkeit und allgemeinen Gesundheit die Luftqualität generell überwacht werden.

Auswirkungen schlechter Luftqualität in der Arztpraxis

Einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden hat Kohlendioxid (CO₂), welches in ungelüfteten Praxisräumen und Wartezimmern als Stoffwechselprodukt durch die ausgeatmete Luft schnell ansteigt – und das lange, bevor dies als schlechte Luft wahrgenommen wird. Bereits in geringen Mengen führt es zu messbaren Leistungsdefiziten, gerade in öffentlichen Praxisbereichen und am Empfang. So treten bei einem höheren CO₂-Gehalt in der Raumluft Müdigkeit, Kopfschmerzen oder auch Übelkeit auf. Ein Aspekt, der gerade beim Praxisteam nicht zu unterschätzen ist.

Die Auswirkungen der Luftfeuchtigkeit auf die Gesundheit sind ebenfalls nicht zu unterschätzen und vor allem im Winter ist trockene Luft ein Problem. So wirkt sich eine niedrige Luftfeuchtigkeit auf die Augen sowie Schleimhäute aus und auch die Atemleistung wird vermindert. Da die Schleimhäute austrocknen können, erhöht sich zudem das Infektionsrisiko für Erkältungskrankheiten, Grippe oder Covid-19. Durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit wird dem Körper die Temperaturregulierung durch Schwitzen erschwert, worauf manchmal allgemeines Unwohlsein zurückgeführt werden kann.

Atemwegserkrankungen wie Asthma (allergisches Asthma bronchiale), Heuschnupfen (allergische Rhinitis) oder Neurodermitis (atopische Dermatitis) werden durch Umwelteinflüsse wie etwa Schadstoffe in der Luft beeinflusst, verstärkt oder gar hervorgerufen. Vor allem Allergiker sind besonders stark von verunreinigter Luft betroffen und sollten – wenn möglich – Pollen und Sporen sowie verstärkende Stoffe wie Stickstoffdioxid oder Ozon so gut es geht vermeiden. Zwar helfen Luftfilter, können allerdings nur einen Teil der Auslöserstoffe neutralisieren.

Gute Luftqualität in der Arztpraxis sichern

Vor allem in Arztpraxen ist es wichtig auf eine gute und gesunde Luftqualität zu achten, denn häufig halten sich dort Menschen auf, deren Gesundheit bereits angegriffen ist und die besonders vulnerabel sind. Sie gilt es zu schützen, um ihre Gesundheit zu erhalten und sie nicht weiter zu gefährden.

Hier kann das Luftmessgerät air-Q helfen. So können 14 verschiedene Parameter der Atemluft sowie Luftschadstoffe erfasst und automatisch analysiert werden. Anhand der Messergebnisse wird ein Gesundheits- und Leistungsindex ermittelt, der auf offiziellen Grenzwerten des Umweltbundesamtes basiert. Die Indexe werden am air-Q durch die LEDs angezeigt und sind somit leicht erkennbar. Außerdem kann die Anzeige am Luftmessgerät individuell konfiguriert werden, um z. B. direkt Kohlendioxid oder Feinstaub farblich einzeln anzuzeigen. Die Messwerte können zudem je nach Bedarf in einer App sowie am PC ausgewertet werden.

Durch die Überwachung der Raumluft können potenzielle Luftschadstoffe ermittelt und vermieden werden. So kann für ein gesundes Raumklima gesorgt werden, was sich nicht nur positiv auf die Patienten auswirkt, sondern ebenfalls auf die Mitarbeiter.

www.air-q.com