Labordurchreiche Praxislabor
Wann eine Labordurchreiche zwischen WC und Praxislabor wirklich sinnvoll ist
Eine Labordurchreiche ist besonders sinnvoll, wenn das Patienten-WC direkt an das Praxislabor, einen Funktionsraum oder einen Personalbereich grenzt. Dann kann die Probe im WC abgestellt und auf der Laborseite entnommen werden, ohne dass Patientinnen und Patienten mit dem Probenbecher durch Flur, Empfang oder Wartebereich laufen müssen.
Für die Planung zählen nicht nur Hygiene und Diskretion, sondern vor allem die baulichen Details: Wandöffnung, fertige Wandstärke, Einbauhöhe, Bedienbarkeit auf beiden Seiten und die spätere Reinigung im Praxisalltag.
Praxis-Check
5 Planungsregeln für die Labordurchreiche im Praxislabor
1. Fertige Wandstärke messen
Maßgeblich ist nicht die Rohwand, sondern die fertige Wand inklusive Fliesen, Putz, Platten, Belägen oder sonstigem Wandaufbau. Dieses Maß entscheidet über die passende Ausführung.
2. Position im WC bewusst wählen
Die Durchreiche sollte gut erreichbar sein, aber nicht direkt im Blickfeld der WC-Tür liegen. Diskretion entsteht durch gute Positionierung, nicht nur durch das Bauteil selbst.
3. Laborseite mitdenken
Auf der Laborseite muss die Probe sicher entnommen werden können. Arbeitsplatte, Laufwege, Schranktüren und Geräte sollten die Bedienung nicht blockieren.
4. Öffnung passend zur Nutzung wählen
Für übliche Probenbehälter reicht häufig eine kompakte Labordurchreiche. Bei größeren Übergabesituationen kann eine XL-Ausführung sinnvoll sein.
5. Reinigung und Alltag prüfen
Glatte, robuste und gut zugängliche Oberflächen erleichtern die Reinigung. Die Durchreiche sollte nicht mit schweren, scharfen oder untypischen Gegenständen genutzt werden.
Nächster Schritt
Wenn Wandstärke, Position und gewünschte Öffnungsgröße geklärt sind, kann die passende Labordurchreiche ausgewählt oder angefragt werden.
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